Freunde besuchen

Ein Projekt des Freundeskreises Köln-Indianapolis e.V.

 

 

Wie  war's in Indy 2015 – schön war's, und erfolgreich!

Der Indian Summer zeigte sich von seiner schönsten Seite, als eine Gruppe von Mitgliedern des Freundeskreises vom 6. bis 11. Oktober in der Hauptstadt der Hoosier zu Gast war. Der Freundeskreis hatte sich ein anspruchsvolles Programm vorgenommen, in dessen Mittelpunkt die Fortsetzung des vor einigen Jahren begonnenen Kontaktes zur Central Library in Indy stand. Jetzt sollte Heinrich Böll aus Köln, der etwas ältere 'Bruder im Geist' von Kurt Vonnegut aus Indy, zu Wort kommen. Angela Spizig war gemeinsam mit ihrem Mann Heinz angereist und hatte ein schönes Leseprogramm vorbereitet, u. a. aus dem Irischen Tagebuch, aus der Katharina Blum und auch die Geschichte vom Wein-Trinker Rhein und vom Schnaps-Trinker-Rhein in  „Undines Gewaltiger Vater“. Die Freunde aus Indy hatten gleich zwei Veranstaltungen vorbereitet, die erste in der Central Library in Zusammenarbeit mit der Indiana University, die zweite in der Bücherei des Staatsarchivs von Indiana in Zusammenarbeit mit der Vonnegut Memorial Library. Volkmar Schultz hatte es übernommen, die historische Einordnung der Texte von Böll sowie seine Beziehungen zu Vonnegut zu erläutern. Die jeweils etwa 35, meist jüngeren Zuhörer zeigten ihr Interesse auch über die 60-Minuten Lesungen in englischer Sprache hinaus durch ein anschließendes, lebendiges Frage-und-Antwort Programm. Böll und Köln haben neue Freunde bei den Hoosiern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

König Fußball war auch dabei

Ein wesentlicher zweiter Schwerpunkt unseres Besuchsprogramms lag im sportlichen Bereich. Indy

ist eine bedeutende Sportstadt und hat seit einigen Jahren auch einen Profi-Fußball-Verein, die „Indy Eleven“.Wir hatten im Vorfeld unserer Reise den Präsidenten des 1.FC Köln zur Teilnahme an unserer Reise eingeladen, und Werner Spinner war auch prompt gemeinsam mit einem Mitarbeiter aus dem  Geißbock-Heim angereist. Andreas Küpper und Martin Baier hatten das Treffen mit dem Eigentümer von „Indy Eleven“, Ersal Özdemir, eingefädelt und zugleich die Gründung eines FC-Fanclubs, des ersten in den Vereinigten Staaten, organisiert. Werner Spinner war für die Amerikaner ein besonderer Gast,  weil er ihre Sprache fließend spricht und sich auch in Indiana gut auskennt. Die Amerikaner sind versiert in der Vermarktung des Sportes, aber sie haben noch viel zu lernen von der Organisation und dem Management der Bundesligavereine. Nach Ende unserer Reise geht der Kontakt weiter. Manager von Indy Eleven wollen schon bald nach Köln kommen, um Training und Nachwuchsförderung hierzulande kennenzulernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schule der Nationen ist die Schule

Auch den dritten Schwerpunkt unseres Programms können wir als Erfolg deklarieren: Jahrelang hatten wir uns um die  Wiederbelebung des Schüleraustausches bemüht und waren doch immer wieder gescheitert. Jetzt scheint ein Durchbruch erreicht und es sieht so aus, als ob wir demnächst  Schulpartnerschaften mit zwei Kölner Schulen, dem Lessinggymnasium in Zündorf und der Gesamtschule Nippes aus der Taufe heben können. Zu verdanken haben wir dies in erster Linie unserem neuen Mitglied Ralf Radke, der als Elternvertreter der Nippeser Schule seit Monaten in Kontakt mit Deutschlehrern in Indy  ist und sich kurzfristig unserer Reisegruppe angeschlossen hatte. Er ließ keine Gelegenheit aus, sich mit Schülern im Deutsch-Unterricht in ihren Klassen zu beraten und sie für eine Schulpartnerschaft zu gewinnen. Auch hier steht ein Gegenbesuch ins Haus und hoffentlich bald auch der Austausch von Partnerschafts-Urkunden. Die ersten Schüler könnten 2017 reisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Indianer-Museum und Lagerfeuer-Romantik

Was gab es sonst noch? Den German-American Day mit Sponsorenlauf und Dackelrennen, mit Bier und Blasmusik. Einen von dem Historiker Bill Selm geführten Stadtrundgang durch das alte und neue Indianapolis, einen Besuch in Eiteljorg Museum of American Indians and Western Art, das sich durch reiche Zustiftungen zu einem der führenden Museen Amerikas entwickelt hat. Es gab noch einen Vortrag von Volkmar Schultz vor dem American Council on Germany über die Fluchtbewegungen nach Europa. Und es gab den allerersten Besuch von unserem Freund Karl Holzschneider ( 81 ) in Amerika, der sich einen Traum erfüllte und mit auf eine gemeinsame   kleine Rundreise nach Ohio, Michigan und quer durch Indiana ging, um  dann am letzten Abend mit Louise und Jerry Lamkin, mit Dolores und Giles Hoyt beim Lagerfeuer am Columbia Club Hotel über Amerika und die Welt, über das Kleingartenwesen und über Riesling-Weine zu schwatzen. Karl meint Indy sei eine großartige Partnerstadt. Recht hat er, der Karl!

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